Seit dem Jahr 2000 bietet die FTL regelmäßig Projekte an, für die ausschließlich männliche Teilnehmer gesucht werden. Die Nachfrage steigt und beweist allen Skeptikern: Jungs tanzen! Sie tanzen mit Kraft, Energie, Ausdauer, Gefühl und vor allem mit einer ungebändigten Hingabe – und sie zeigen damit, dass es keineswegs „unmännlich“ ist zu tanzen!
Der erste Schritt in den Probenraum fällt leichter, wenn man(n) nicht der einzige Junge in einem Raum voller Mädchen ist. Tanzen, ohne das es peinlich ist!
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Men/Twentyten
Die FTL war zum Harare International Festival of the Arts (HIFA) in Simbabwe eingeladen. Zusätzlich zu den Choreographien, die im Rahmen von „Jungs/Zwanzigzehn“ im Februar 2010 uraufgeführt wurden, reiste die FTL mit weiteren Produktionen nach Afrika, die ausschließlich für männliche Tänzer choreographiert wurden.
Was nicht passt, wird passend gemacht
Gründlich. Verlässlich. Pünktlich. Unverzichtbar. Vor allem aber immer konzentriert bei der Arbeit!
Bildnis
Wir erinnern uns - es sind Bilder, die uns bleiben; es sind Emotionen eingefangen in jenen Momentaufnahmen, die uns prägen.
Dialogo
Im Schatten der Erwartungen entsteht ein Dialog zwischen zwei Charakteren, die beim Aufeinandertreffen ihr wahres Gesicht erkennen und zeigen.
Lux:Laterna
An der Grenze zwischen Wunsch und Wirklichkeit entsteht der Versuch, sich von Erwartungen zu lösen und sich zwischen Wunschwelt und Realität zu positionieren.
Kuddel Muddels Ende
Der arme Kuddel Muddel: drei Minuten Spaß an der Freude!
Blendwerk
Wenn durch offene Konfliktbearbeitung kein Fortschritt mehr erzielt werden kann, werden Intrigen gefördert und die Drahtzieher verstehen es, uns zu blenden und Anderen Schaden zuzufügen…
Bolero
Der ewige Kreislauf der Leidenschaft - das Aufflammen der Gefühle, die erste Kontakt, das Ziehen und Gezogen-Werden. Jede Welle zieht immer größere Kreise nach sich, bis der Körper auch die kleinste Berührung nicht mehr aushalten kann.
Krieger
In der Gruppe der Krieger finden sich alle wieder, die ihre Stellung im Leben ausschließlich ihrem kämpferischen Können verdanken. Ohne Rücksicht auf Verluste jagt man dem Feind hinterher. …
wilder wein
Von der Freundin vor die Tür gesetzt! Diese Schande kann natürlich nicht auf sich sitzen gelassen werden! Doch was soll Mann tun, wenn Mann plötzlich allein und verlassen ist? Verbissen versucht Mann, die Zeit zurückzudrehen. Mit dem Dampfablassen bröckelt die harte Schale. Was steckt dahinter? Gibt es einen verletzlichen Kern, der sich nach Liebe sehnt?
König Fußball
Ein Jahr vor der WM 2006 steht König Fußball Pate für eine amüsante Choreographie über den sportlichen Leidensweg eines mittelprächtigen Fußballvereins auf dem Weg zur Meisterschaft. Die FTL bietet Einblicke in die Wadenbeißereien im Strafraum und trumpft auf mit einem getanzten Endspiel mit viel Nervenkitzel, Eckbällen und Elf-Meter-Schießen.
Süden
Eine abstrakte Choreographie um Verlangen nach Wärme, Zuflucht und Geborgenheit, die Raum für alle eigenen Interpretationen lässt.
Duell
Vornehm geht die Welt zu Grunde! Nach dem Aperitif wird zum Duell in den Garten gebeten. Die Frage der Ehre kann nicht beantwortet werden, da man allen Attacken seines Gegenübers ausweichen muss, um nicht selbst zum Verlierer zu werden.
Eine kleine Nachtmusik
Die tänzerische Umsetzung von Wolfgang Amadeus Mozarts gleichnamiger Komposition folgt einer Gruppe Freunde auf ihrem Weg durch die Nacht. Doch es dreht sich nicht nur um das bloße Amüsieren. Auch das Verlangen nach Geborgenheit und das alltägliche Leben lassen die Nachtschwärmer nicht in Ruhe. Ein Stück über Nachtleben, Sehnsucht, Freundschaft und die Rangelein, die auf dem Weg zum nächsten Morgen warten.
1812
In der tänzerischen Umsetzung der Ouvertüre „1812“ von P.I. Tchaikovsky begleiten wir fünf Helden auf ihrer letzten Reise, einer Reise in den sicheren und heldenhaften Tod im Kampf gegen einen mächtigen Feind…
Hamlet (2000)
Der Prinz von Dänemark muss mit ansehen, wie seine Mutter erneut heiratet, ohne lange über den Tod ihres Mannes und Hamlets Vater zu trauern. Zerissen von den Gefühlen, die seinen Kopf durchjagen, beginnt Hamlets schwermütiges Wandeln.